Mettmenstetten
Neubau Wohnsiedlung Grundfeld Mettmenstetten
Auftraggeberinnen: Baureal AG, Wettswil
Wettbewerb auf Einladung, 2017, 1. Preis
Bezug: Frühling/Sommer 2021
19 Reihenhäuser, 15 Eigentumswohnungen, 10 Mietwohnungen
Neubau Wohnsiedlung Grundfeld Mettmenstetten
Auftraggeberinnen: Baureal AG, Wettswil
Wettbewerb auf Einladung, 2017, 1. Preis
Bezug: Frühling/Sommer 2021
19 Reihenhäuser, 15 Eigentumswohnungen, 10 Mietwohnungen
Umbau eines Hauses im Wald in Poschiavo
Projekt 2019/20, Umbau 2020
Direktauftrag, private Bauherrschaft
mit Michèle Mambourg
Submission/örtliche Bauleitung: Andrea Vassella, Poschiavo
Holzskulptur: Severin Müller
Im Wald leicht oberhalb von Poschiavo liegt das ehemalige Atelierhaus des Schriftstellers Wolfgang Hildesheimer. Es wurde in den 1960er-Jahren erstellt und in den 1980er-Jahren zu einem Ferienhaus erweitert.
Das Haus dient den neuen Besitzern als temporärer Wohnsitz. Zu diesem Zweck wurde es komplett entrümpelt. Spätere Einbauten wurden entfernt, um die Raumabfolge Küche – Salon räumlich erlebbar zu machen und dem kleinen Haus durch unterschiedliche Raumhöhen, Verengungen und Ausweitungen eine Grosszügigkeit zu verleihen.
Die Räume treten nun durchgängig als weisse Raumskulptur in Erscheinung. Neue, je nach Situation unterschiedlich angeschlagene Fenster erlauben differenzierte Ein- und Ausblicke. Alle Holzarbeiten sind in Lärchenholz ausgebildet und schaffen einen Kontrast zu den weiss gekalkten Wänden. Als architektonische und soziale Mitte des Hauses wurde ein traditioneller Kachelofen eingebaut.
Gewerbeausbauten im Haus A der Siedlung Triemli
Kinderhort, Kinderkrippe, Verkauf, Gastronomie
Quartierpot mit Bureauville
Birmensdorferstrasse, 8003 Zürich
Auftraggeberin: Baugenossenschaft Rotach, Zürich und Gewerbemieter
Direktaufträge 2017 – 2020
In unserer Siedlung Triemli haben wir im Erdgeschoss des Langhauses entlang der Birmensdorferstrasse die Erdgeschossausbauten geplant: Ein Kinderhort, eine Kinderkrippe (Kita Kiddi), ein Geschäft für Eislaufbedarf (Dance & Glamour) und eine Quartierküche (Quartierpot) mit Laden.
Ersatzneubau einer Wohnsiedlung mit 167 Wohnungen und 2 Pflegewohngruppen
Birmensdorfer-, Schweighofstrasse, 8003 Zürich
Auftraggeberin: Baugenossenschaft Rotach, Zürich
Wettbewerb 2009 1. Preis, Ausführung 2014 – 2016
Volumen: ca. 80’000 m3 SIA
HNF: ca. 13’500 m2
Bausumme BKP1-5: 74 Mio. CHF
Baueingabe Herbst 2012, Realisation 2014- 2016
Die lockere, über die Jahrzehnte im Triemliquartier gewachsene Bebauungsstruktur wird in verdichteter Form fortgesetzt. Entlang der beiden stark befahrenen Strassen setzen zwei lange Gebäudekörper einen neuen Akzent und schirmen den Hofraum der Siedlung ab. Die unterschiedliche, städtebauliche Wichtigkeit der beiden Strassenräume kommt in verschieden hohen Gebäudekörpern zum Ausdruck. Nach dem Umbau zur Allee wird die Birmensdorferstrasse zur städtischen Achse, die nach entsprechend starken Gebäuden verlangt. Die Hauptschnittstelle zum städtischen Raum liegt an der aufgebrochenen Ecke bei der Kreuzung der beiden Strassen. Von dort gelangt man über eine diagonale Hauptverbindung in einen parkartigen Hofraum. Diese Wegverbindung schafft auch die Beziehung zum Neubau der Genossenschaft Rotach und zur Paul Clairmont-Strasse. Der Hof wird geprägt durch fünf gleichfalls unterschiedlich hohe Punkthäuser, die einerseits Bezug nehmen zur bestehenden, aufgelockerten Bebauung in der unmittelbaren Umgebung. Anderseits sorgt die gestaffelte Anordnung für Transparenz innerhalb der Siedlung und gibt den Wohnungen Aussicht oder zumindest einen grossen Himmelsanteil.
Renovation und Aufstockung eines Wohn- und Geschäftshauses
Auftraggeberin: Realstone SA, Lausanne/Zürich
Direktauftrag 2016 – 2018
Renovation von 6 Wohnungen und 9 Studios, Sanierung Gebäudehülle,
Aufstockung (Holzbau) mit 3-4 Wohnungen
Das Gebäude aus dem Jahre 1976 befindet sich im Zentrum von Siebnen. Der Bestand mit Wohnungen, Studios (ehemals Hotelzimmer) sowie Verkaufs- und Gastronutzungen im Erdgeschoss soll komplett renoviert werden: Ertüchtigung der Statik (Erdbebensicherheit), neue Haustechnikinstatallationen (Strangsanerungen), Gebäudehülle (Neue Fenster, Storen; neues Dach), Innenrenovation der Wohnungen (inklusive neuer Nasszellen).
Dazu wird das Gebäude mit drei bis vier neuen Attikawohnungen um ein Geschoss aufgestockt. Die Aufstockung erfolgt in Holzbau.
Umbau eines Industriegebäudes in ein Parkhaus auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik Kunz in Windisch AG
Auftraggeberin: HIAG Immobilien AG, Zürich
Direktauftrag, Fertigstellung 2017
Ein monumentales Fabrikgebäude aus den 1950er-Jahren soll in ein Parkhaus umgewandelt werden. Dabei wird die Südfassade – bisher eine Brandmauer zu einem abgebrochenen Verbindungsbau – zur neuen Hauptfassade und zur Erschliessungsschicht. Die neue Fassade soll mit ihrer Schlämmung dem Haus eine archaische Kraft geben.
Umbau, Gebäudesanierung
Bahnhofstrasse 20, 6431 Schwyz
Submission/Bauleitung: Marty Architektur AG, Schwyz
Aussstellungsszenographie: Raphael Barbier, Corseaux
Auftraggeber: Kanton Schwyz
Direktauftrag, Eröffnung 2014
Bausumme BKP 1 – 9: 2.6 Mio CHF
Das Bundesbriefarchiv wurde 1936 eröffnet und beherbergt den Bundesbrief von 1291, weitere 15 Bündnisdokumente aus der frühesten Zeit der Eidgenossenschaft sowie eine Anzahl von Schlachtenfahnen.
Beim Umbau ging es darum, das Museum für einen modernen Betrieb zu erweitern, die Ausstellungsgegenstände mit einer zeitgemässen Szenographie neu zu präsentieren und das Gebäude technisch instand zu setzen (Erdbebensicherheit, Behindertengängigkeit, Haustechnik etc.). Das architektonische Hauptelement des Umbaus ist die neue verglaste Eingangshalle mit Cafeteria und Museumsshop. Im Erdgeschoss kommen weiter ein neuer Vortragssaal und ein Raum für Wechselausstellungen hinzu. Daneben wurde das Haus aufgefrischt, teilweise auch in die ursprüngliche Gestalt zurückgebracht.
Neubau eines Einfamillienhauses
Private Bauherrschaft
Planung ab 2011, Baubeginn November 2012, Bezug Sommer 2013
Volumen SIA 416: 1‘600 m3, HNF: 255 m2
Wohnüberbauung auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik Kunz in Windisch AG
Auftraggeberin: HIAG Immobilien AG, Zürich
Wettbewerb, 1. Preis 2010, im Bau, Bezug Sommer 2014
Landschaftsarchitekt: Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten, Zürich
61 Wohnungen
Tiefgarage mit 185 Einstellplätzen
Hauptnutzfläche Wohnen: 5’400m2
Bausumme BKP 1-5 (inkl. Tiefgarage Areal): ca. 30 Mio. CHF
Das ehemalige Textilindustrieareal wird in Etappen und mit verschiedenen Teilprojekten und Projektteams entwickelt. Die alten Fabrikgebäude werden zum Teil umgenutzt und teilweise durch Neubauten ersetzt. Für das Baufeld East-Side, das aus den Baufeldern M2, M3, M4 und einer Sammelgarage besteht, fand ein Architekturwettbewerb statt, den HLS Architekten für sich entscheiden konnten.
In drei Neubauten entstehen Mietwohnungen von verschiedener Grösse und Art. Allen gemeinsam ist die Ausrichtung auf die Flusslandschaft und die ersten Juraausläufer. Die Innenräume spielen mit der Spannung zwischen der Baustruktur und den (flexiblen) Innenausbauten. Durch die Inszenierung der Baustruktur erhalten die Wohnungen einen loftartigen Touch und erweisen der Geschichte des Kunz-Areals so ihre Referenz.
Neubau mit 13 Wohnungen
Habsburgstrasse 1, 8037 Zürich
Auftraggeberin: Privat
Wettbewerb auf Einladung 2007, 1.Preis
Planung 2007–2009, Realisation 2009–2011
Bezug Februar 2011
Bausumme BKP1–5: 5.7 Mio. CHF
Hauptnutzfläche HNF: 1’330m2
Eine Gruppe von kleineren Einzelhäuser sollte an der Ecke Damm-/Habsburgstrasse in Zürich-Wipkingen ersetzt werden. Auf dem Grundstück Habsburgstrasse 1 gehen HLS Architekten 2007 als Sieger aus einem Studienwettbewerb hervor.
Die Bauherrschaft legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit, Quartierverträglichkeit und Grundrissvielfalt. HLS schlagen ein vollständiges Holzgebäude mit 13 unterschiedlichen Wohnungen vor. Die Skelett-Grundstruktur erlaubt die freie Unterteilbarkeit der Geschosse. Der Längsschnitt folgt dem Profil der sanft abfallenden Habsburgstrasse, wodurch in praktisch jeder Wohnung überhohe Bereiche entstehen.
Sowohl im Innern wie auch aussen ist der Holzbau verkleidet (Schall-/Brandschutz). Die Grundstruktur bleibt aber erlebbar und trägt neben den Höhenversprüngen zur räumlichen Vielfalt der Wohnungen bei.
Ersatzneubau Wohnsiedlung Hausäcker, 8048 Zürich
Auftraggeberin: Baugenossenschaft Graphika, Zürich
Wettbewerb auf Einladung, 2005, 1. Preis
Ausführung in 2 Etappen, 2007- 2010
79 Wohnungen, 1 Pflegewohngruppe (Stadt Zürich)
Hauptnutzfläche (SIA 416): 7’703m2
Baukosten BKP 1-5: 28.2 Mio CHF
Städtebaulich wird die ortstypische heterogene Bebauungsweise aufgenommen und fortgeführt. Durch Stellung und Formgebung der Gebäude ergeben sich fliessende Aussenräume und können baurechtliche Abstände minimiert werden. Die sich verengende und weitende Bewegung des Aussenraumes erzeugt Spannung und Abwechslung. Zwei Platzräume entstehen, die thematisch verschieden genutzt werden können und die bestehenden Gebäude in die Anlage einbinden. Dem Fussgänger und Bewohner eröffnen sich vielfälltige Sichtachsen und Ausblicke durch die Siedlung hindurch in das Quartier hinaus.
Das Aussenraumkonzept wird auf den Grundriss, respektive den Wohnraum übertragen. Schlafräume, Nasszellen und Treppenhäuser bilden Zimmerpakete, die einen fliessenden Raum fassen, bestehend aus Entree, Küche, Wohnraum und Balkon. Diese Typologie zeigt sich in allen Wohnungsgrundrissen. Durch die Gebäudegeometrien ergibt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnungen.
Neubau von 42 Wohnungen in 6926 Montagnola
Arbeitsgemeinschaft mit Ammann Architetti, Verscio/Zürich
Auftraggeberin: Immobiliare Campagnona SA, 6900 Lugano
Studienwettbewerb, 2003/4, 1. Preis
Baubeginn 1. Etappe 2011
Bausumme 31Mio CHF (BKP 1-4)
Volumen 42‘500m3 (SIA 116)
Das unbebaute Grundstück liegt an einem steilen Osthang mit herrlicher Sicht auf den Golf von Lugano. Da das Grundstück nicht erschlossen ist, bildet die Erschliessung einen entscheidenden Aspekt des Entwurfes. Terrassen aus Natursteinmauern sollen das strukturierende Element der Überbauung bilden. Sie stellen einerseits einen Sockel dar, auf denen die Gebäude sitzen, andererseits dienen sie als Wegführung durch die Anlage. Die Tiefgarage folgt dieser Erschliessung und versteckt sich in einem zusammen hängenden Sockel unter den sechs weit gehend identischen Gebäuden. Drei Häuser werden für Stockwerkeigentum gebaut, drei mit leicht komprimierten Grundrissen mit Mietwohnungen.
Innerhalb der Wohnungen betont das umlaufende Fensterband die Horizontale und fasst so die fantastische Aussicht. Der grösste Teil der Wohnungen ist dreiseitig orientiert und erhält so auch möglichst viel Abendsonne. Die Grundrisse werden einerseits durch einen fliessenden Hauptraum bestimmt, anderseits besteht eine klare Unterteilung in einen Tag- und einen strikt privaten Nachtbereich. Es besteht eine grosse Nutzungsflexibilität. Vor allem bei den Stockwerkeigentumswohnungen lässt die Baustruktur auch eine grosse Planungsflexibilität zu.















Neubau mit fünf Wohnungen und einem Laden in 8004 Zürich
Direktauftrag: Baugenossenschaft homelab, Zürich
Planung 2004–2006, Realisation 2006–2007
Bezug: Dezember 2007
Bausumme: 3 Mio CHF (BKP 1-5)
Volumen: 3‘700m3 (SIA 116)
Der Neubau für die Baugenossenschaft homelab, der das Grundstück zwischen Schönegg- und Sihlhallenstrasse maximal ausnützt, enthält ebenerdig einen Verkaufs- oder Büroraum, pro Obergeschoss je eine 125qm grosse Wohnung mit grosszügiger Terrasse und im Dachgeschoss eine 81qm grosse Attikawohnung.
Die Wohnungen in den Normalgeschossen sind in drei unterschiedlich hohe Zonen aufgeteilt, die sich flexibel ausbauen lassen. Die Mieter konnten jeweils zwischen einem Lofttyp und einer ausgebauten Wohnung wählen, wobei je nach Anzahl Zwischenwänden Optionen zwischen einer Drei- und Fünfzimmerwohnung bestehen.
Die beiden Fassaden an der Schönegg- und an der Sihlhallenstrasse sind grundsätzlich gleichartig ausgebildet. Es wird nicht zwischen einer Vorder- und Rückfassade unterschieden. Konsequenterweise kann die luxuriöse Eingangshalle von beiden Seiten betreten werden. Auch die Verkaufsfläche im Erdgeschoss verfügt an beiden Strassen über grossformatige Schaufenster mit je einem Eingang. Die Fassade besteht aus einer verputzten, polychrom gestalteten Gebäudehülle mit grosszügigen Fenstern. Der grosse Fensteranteil bringt viel Licht in die Innenräume. Dennoch fühlt man sich durch die Brüstungen in allen Räumen den Nachbarn gegenüber nicht ausgestellt. Je ein Erker auf der Schönegg- und der Sihlhallestrassenseite erlauben Ausblicke in die Strassenfluchten. Auf der ruhigen Sihlhallestrassenseite wurde die Fassadenabwicklung zusätzlich durch den eingezogenen Balkon vergrössert, so dass der grösste Teil der Wohnungen von dieser ruhigeren Seite natürlich belüftet werden können.

















Neubau eines Doppeleinfamillienhauses
Private Bauherrschaft
Planung ab 2005, Baubeginn 8/2006, Bezug 8/2007
Volumen SIA 416: 2‘400 m3, HNF: 484 m2
Bausumme BKP1-5: 3 Mio. CHF
An privilegierter Hanglage am Fuss des Züricher Villenquartieres entstand dieses Haus für zwei Bauherrschaften.
Beide Parteien wünschten die exakt gleichen Wohn- und Gartenflächen und sollten möglichst gleichwertig an der schönen Sicht über die Stadt teilhaben.
Damit endeten die Gemeinsamkeiten und mit jeder Bauherrschaft wurde eine individuelle Architektursprache entwickelt, sowohl hinsichtlich der internen Raumbeziehungen, als auch der Materialisierungen. Im einen Fall ein offenes, fliessendes Raumkontinuum, im anderen Fall eine eher klassische Aneinanderreihung von Räumen.
Um beiden Wohnungen die gleichen Qualitäten zu verleihen, erstreckt sich jeder Hausteil vom Garten, über alle vier Geschosse, bis hinauf zur Dachterrasse. Gleichzeitig strebten wir einen ruhigen äusseren Auftritt des Hauses an. Die zwei komplett unterschiedlichen Wohnungen sollten deshalb von aussen nicht ablesbar sein.
Aus all diesen Vorgaben ergab sich dann ein äusserst komplexer Grundriss, in dem sich die beiden Wohnungen in einer Dregbewegung um die Mitte des Hauses, von Geschoss zu Geschoss, ineinander verzahnen.
Um dem Haus optisch etwas von seiner beachtlichen Grösse zu nehmen, wurde jede der vier Hausfassaden durch einen leichten Knick in zwei Flächen unterteilt. So verändert sich das Aussehen des Hauses mit der Tageszeit und dem Sonnenstand ständig.
Die metallene, dunkle Einkleidung von Fassaden und Dach unterstreicht die Kompaktheit des Volumens und ihre elegante Wirkung nimmt Bezug auf die gehobenen Wohngegend im Umfeld des Hauses.
Gartengestaltung: Ganz Landschaftsarchitekten BSLA, Zürich
Bauingenieur: Büro Thomas Boyle & Partner AG, Zürich
Neubau mit fünf Wohnungen und einem Laden in 8004 Zürich
Auftraggeberin: Stiftung pwg, Zürich, Direktauftrag
Beginn der Studien 1994, Bezug 2/2004
Bauvolumen SIA 116: 3553 m3
HNF SIA 416: 793 m2
BKP 1-9: 2.8 Mio CHF
Gebäudekosten /m3 SIA BKP 2: 546 CHF
1994 war unsere Analyse des Zürcher Wohnungsmarktes:
Der Wohnungsmarkt befriedigt vorwiegend traditionelle Wohnbedürfnisse, die nur noch zum Teil den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen und Ansprüchen gerecht werden. Konkret treten immer mehr verschiedene Nutzergruppen auf: Singles, Alleinerziehende, Alters-, Studenten-, Therapie-WGs, Grosshaushalte, usw. All diese Mieter oder Käufer müssen in der Regel für Wohnungen, die sie weder wollen noch brauchen können, einen grossen Teil ihres Einkommens auslegen.
Dagegen stand 1994 unsere Vision vom Wohnen:
Im Zürcher Kreis 4 an der Kanzleistrasse stiessen wir auf ein unternutztes Grundstück, das dem KVZ gehörte. Diese Baulücke sollte nach unseren Vorstellungen mit flexiblen Wohnungen bebaut und maximal ausgenutzt werden.
Im Jahre 2000 wurde die Parzelle und unser Projekt von der Stiftung PWG übernommen. Das Projekt wurde im Februar 2004 fertig gestellt. Dabei wurden drei Grundrisstypen, die auf die Bedürfnisse der PWG zugeschnitten sind, eingebaut. Der flexible Grundtyp bleibt aber im Kern erhalten und lässt in Zukunft verschiedenste Optionen für Umbauten in allen Etagen offen.
Umbau eines Mehrfamilienhauses mit Orangerie
Auftraggeber: Private Bauherrschaft, Direktauftrag
Planung und Ausführung 2003 bis 2004
Baukosten 550’000.– CHF
In einem Mehrfamilienhaus einer ehemaligen Gärtnerei, vom Amt für Denkmalpflege als schützenswert eingestuft, sollte die Erdgeschosswohnung renoviert und vergrössert werden.
Die Bauherrschaft besitzt durch Ihre Sammelleidenschaft eine beachtliche Menge an Büchern und Kunstgegenständen. Durch zahlreiche Umzüge immer nur in Kisten gelagert und nie in voller Grösse genossen, sollte diese Sammlung nun endlich einen Raum bekommen.
Beim Umbau galt es in erster Linie Platz für die vielen Bücher der Bauherren zu schaffen, wozu Orangerie und Lagerraum der ehemaligen Gärtnerei an die Wohnung im Erdgeschoss durch eine gläserne Laube angebunden und als eine 4m hohe Bibliothek, in die man durch eine „Kaskade“ aus Bücheregalen hinabtaucht, gestaltet wurden.
Dieses Atelier ist das Herzstück der Wohnung – der introvertierteste Raum, von Aussen durch Vorzonen wie der Laube und der Orangerie geschützt.
Entwurfsmassgebend ist der Kontrast zwischen der Struktur der Altbauwohnung, die nur saniert und an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst immer noch kleinteilig und gemütlich bleibt und der neu geschaffenen Bibliothek mit ihrer Grosszügigkeit und Modernität.
Umbau eines Einfamilienhauses aus den frühen Dreissiger Jahren
Auftraggeber: Private Bauherrschaft, Direktauftrag,
Zusammenarbeit mit Dorette Birker Architektin ETH Zürich
Planung und Ausführung 2002-2003
Umbau und Erweiterung eines Einfamilienhauses für eine Familie mit 3 Kindern. Das ursprünglich 2 geschossige Wohnhaus wurde im Dach und Untergeschoss erweitert um genügend Platz für die Familie zu bieten.
Dabei ging es ovalem darum, aus den talseitigen Kellerräumen im Untergeschoss ein vollwertiges Wohngeschoss zu machen. Dies wurde durch folgende Einriffe erreicht: Erweiterung der ehemaligen Kellertreppe zu einem vollwertigen Treppenhaus. Verbindung von zwei Einzelräumen zu einem grosszügigen offenen Raum mit ebenerdigen Bezug zum Gartenbereich. Gestalterische Einbindung der Fenster in die Hauptfassade.
Daneben wurde das Haus gesamtsaniert und ein Garagenanbau umgenutzt.
Umbau Büroräumlichkeiten
Auftraggeber: Pumpkin Film AG, Zürich
Direktauftrag
Planung, Umbau: 2000- 2001
Direktauftrag 1996
Adresse: Calandaweg 9/11, 5630 Muri AG
Es ging darum, ein Doppelhaus zu entwerfen, dass beiden Parteien gerecht wird, obwohl die beiden Parzellen von sehr unterschiedlicher Ausrichtung und Qualität sind.
Durch die Gasse zwischen den beiden Hausteilen und den gegen Süden sich öffnenden Pultdächern entstehen spannende Ausssenräume, erlebnisreiche Hauszugänge und eine befriedigende Besonnung auch des nördlichen Hausteils. Der mehrheitlich im Hang liegende Sockel enthält die Kellerräume und Garagen, darüber liegen pavillonartig die beiden Hausteile, die als Holzleichtbauten ausgeführt wurden. In den Erdgeschossen sind die Schlafzimmer angeordnet, die grosszügigen Wohnräume mit Terrassen liegen oben und werden durch eine Küchenskulptur in einen Wohn- und einen Essbereich gegliedert.