Thema: Arealüberbauung

, Studienauftrag 2021

Küngenmatt

Im Kontext der durchgrünten Gartenstadt der Nachkriegszeit sollen die drei bestehenden Wohnhäuser durch Neubauten ersetzt werden. Erlaubt ist heute eine wesentlich höhere Dichte. Die Birmensdorferstrasse stellt eine grosse  Lärmimmissionsquelle dar, ein spezieller Gebäudetyp mit tiefen Grundrissen vermag das Problem auf qualitativ hochwertige Art und Weise zu lösen und schirmt den Hof vom Lärm ab.
In den beiden Querhäusern auf dem rückwärtigen Teil der Parzelle sind Wohnungen angeordnet, die sich ebenfalls von Fassade zu Fassade erstrecken und so vielfältige Raumbezüge zwischen Innen und Aussen schaffen.

, Studienauftrag 1. Preis 2020

Im Schatz Bassersdorf

Über Bassersdorf soll ein Ensemble mit Eigentumswohnungen erstellt werden. Es handelt sich um die beste Lage in Bassersdorf mit dem Wald und im Waldabstand einer grossen Freifläche im Rücken und gegen Westen der Aussicht über das Glattal.
Der Entwurf schlägt in vier Häusern Wohnungen vor, die zwischen Einfamilienhaus und Etagenwohnung oszillieren:
Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Eingang vom Garten
Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Garten oder eine grosse Dachterrasse
Es gibt kein gemeinsames Treppenhaus, nur einen Lift, der in Tiefgarage führt.
Neben dem eigenen Zugang wir die gemeinsame Tiefgarage als repräsentative Eingangshalle ausgebildet.

, Studienauftrag 2020

Glockenacker

Der Glockenacker liegt dort, wo Witikon in die freie Landschaft ausläuft. Die laute Witikonerstrasse ist auf der Höhe des Projekts schon als Landstrasse und nicht als städtischer Strassenraum ausgebildet. Landschaftlich sind der Einschnitt des Stöckentobelbachs und der dahinter liegende Hügelzug der Looren prägend. Ein parkartiger Grünraum verknüpft die Bebauungen, die geprägt sind durch Zeilenbauten aus den fünfziger und sechziger Jahren.

Der Projektvorschlag nimmt diese Bebauungstruktur auf. Durch niedrigere, gestaffelte Bauten entlang der Strasse entsteht eine grosse Durchlässigkeit quer zum Hang. Von jeder Wohnung besteht Aussicht in zwei Aussenräume und über dieLandschaft bis zum Looren.

Die Konstruktion basiert auf einem einfachen und Modularen Schema. Der Holzbau wird sowohl gegen aussen wie auch in den Wohnungen zu einem sinnlichen Thema

, Innenausbauten 2017-2020

Ausbauten Triemli 1

In unserer Siedlung Triemli haben wir im Erdgeschoss des Langhauses entlang der Birmensdorferstrasse die Erdgeschossausbauten geplant: Ein Kinderhort, eine Kinderkrippe (Kita Kiddi), ein Geschäft für Eislaufbedarf (Dance & Glamour) und eine Quartierküche (Quartierpot) mit Laden.

, Wohnüberbauung, ab 2018

Hangenmoos Wädenswil

Eine Parzelle am Rande der Bauzone oberhalb von Wädenswil, die sich seit mehreren Generationen im Besitz der Bauherrschaft befindet,  soll mit circa 22 Wohnungen in drei Häusern bebaut werden.
Auf einer Wiese mit Obstbäumen schweben die Wohngen auf gegeneinander versetzten Plattformen. Die Wohnungen verzahnen sich so mit der Landschaft; der Ausblick auf den Zürichsee wird durch die Baumkronen gerahmt. Dadurch entstehen zusätzliche Raumtiefe, die Baumkronen spenden im Sommer Schatten und wirken auch als Privatheit erzeugenden Filter zwischen den Häusern.
Auf den je drei Wohngeschossen können unterschiedliche Bezüge zum Aussenraum angeboten werden: Im Erdgeschoss zum Garten, im Obergeschoss in den Baumkronen und in den Attikageschossen als kleine Häuschen unter dem Himmel.

, Studienwettbewerb 2018, 1. Preis

Zentrum Hombrechtikon

Hombrechtikon soll ein neues Zentrum erhalten. Statt am Dorfrand an einer Verkehrsdrehscheibe soll der neue Migros, ein Volg mit Tankstelle und andere Läden mitten im Zentrum neu gebaut werden und dabei die bereits bestehenden Läden und Restaurants ergänzen und stärken. Ein Angebot von fünfzig neuen Wohnungen soll das Zentrum zusätzlich beleben.

, Ideen-/Projektwettbewerb 2018

Nadelband

Mit dem Bau der Limmattalbahn wird die Zürcherstrasse zur wichtigsten urbanen Achse des boomenden Limmattals. Die Stadt Dietikon hat ein Leitbild entwickelt, dass dieser Tatsache mit einer dichten Bebauung entlang der Zürcherstrasse Rechnung trägt.
Im Wettbewerb war ein Entwicklungsvorschlag für das ganze Areal (Zeitraum 20 Jahre), das einer heterogenen Besitzerschaft gehört, gefragt (Ideenperimeter). Für die südwestliche Ecke sollte ein konkretes Projekt vorgeschlagen werden, das in den nächsten fünf Jahren realisiert werden soll (Projektperimeter).

Unser Bebauungsvorschlag für den Ideenperimeter lehnt sich eng an das Leitbild an, das mit der Vision der hoch verdichteten,  sehr urban ausgestalteten Zürcherstrasse ein starke Grundlage bildet. Wir sind der Meinung, das die Vision eine heterogene, pragmatische Bebauung zulässt, die sich an der klassischen Stadt orientiert und auf der Idee von verschiedenartigen Hauseinheiten aufbaut.
Die Klammer über das ganze Areal bilden die Aussenräume: es wird ein Geflecht von verschieden ausgestalteten und bespielbaren Höfen, die teilweise Fragmente der bestehenden Bebauung miteinbeziehen, vorgeschlagen .

Im Projektperimeter schlagen wir drei leicht unterschiedlich hohe und tiefe modulare Holzbauten vor. Auf einem standartisierten Grundraster lassen sich verschiedene Typologien realisieren.

, Wohn- und Gewerbeüberbauung, Studienewettbewerb 1. Preis, ab 2017

Obere Allmend – Manegg

In der Manegg, einem ehemaligen Industrieareal im Süden der Stadt Zürich, soll ein durchmischtes Stadtquartier nach den Kriterien der 2000-watt-Gesellschaft neu erstellt werden.

Auf dem letzten noch unbeplanten, schmalen Grundstück am Nordende des Areals war eine hochdichte Wohnüberbauung mit Gewerbeanteil im Erdgeschoss erwünscht. Die Überbauung ist einerseits dem Lärm der stark befahrenen Sihltalstrasse ausgesetzt, profitiert auf der Westseite dafür von der Lage direkt am Fluss.
Die Aufteilung in vier Gebäudekörper schafft einen städtebaulichen Rhythmus und Hauseinheiten, die sich an der Massstäblichkeit der anderen Bebauungen orientieren. Über einem massiven Sockel liegen acht Wohngeschosse, die sich mit der Landschaft verzahnen und trotz ihrer Grösse eine Leichtigkeit ausstrahlen sollen.

, Neubau Siedlung mit 81 Wohnungen, BIrmensdorf/ZH ab 2016

Aemet

Die Siedlung Ämet der Nest belegt zwei Baufelder in einem grösseren Bebauungsplan auf einem Hügel nördlich des Bahnhofs Birmensdorf. Die 13 dreigeschossigen Häuser beinhalten je sechs bis neuen Wohnungen. Die aufgelockerte Anordnung in kleineren Gebäudevolumen erlaubt allen Wohnungen eine Vielfalt von Durchblicken in drei Himmelsrichtungen. Die angrenzende offene Landschaft fliesst in die Siedlung, die Randlage am Übergang zur offenen Landschaft wird in allen Wohnungen erlebbar.

Alle Häuser sind nach den gleichen strukturellen Regeln aufgebaut, reagieren aber mit Variationen auf die unterschiedliche Geometrie und Neigung der beiden Baufelder sowie die Lage innerhalb der Baufelder und bilden so eine beruhigende Klammer um die ganze Überbauung.
Die Häuser sollen als reine Holzbauten erstellt werden. Zusammen mit den minimierten Baugruben und einer grossflächigen Photovoltaikanlage werden die erhöhten Anforderungen an die Nachhaltigkeit erreicht.

, Ersatzneubau mit 167 Wohnungen, Zürich 2009-2016

Siedlung Triemli 1

Die lockere, über die Jahrzehnte im Triemliquartier gewachsene Bebauungsstruktur wird in verdichteter Form fortgesetzt. Entlang der beiden stark befahrenen Strassen setzen zwei lange Gebäudekörper einen neuen Akzent und schirmen den Hofraum der Siedlung ab. Die unterschiedliche, städtebauliche Wichtigkeit der beiden Strassenräume kommt in verschieden hohen Gebäudekörpern zum Ausdruck. Nach dem Umbau zur Allee wird die Birmensdorferstrasse zur städtischen Achse, die nach entsprechend starken Gebäuden verlangt. Die Hauptschnittstelle zum städtischen Raum liegt an der aufgebrochenen Ecke bei der Kreuzung der beiden Strassen. Von dort gelangt man über eine diagonale Hauptverbindung in einen parkartigen Hofraum. Diese Wegverbindung schafft auch die Beziehung zum Neubau der Genossenschaft Rotach und zur Paul Clairmont-Strasse. Der Hof wird geprägt durch fünf gleichfalls unterschiedlich hohe Punkthäuser, die einerseits Bezug nehmen zur bestehenden, aufgelockerten Bebauung in der unmittelbaren Umgebung. Anderseits sorgt die gestaffelte Anordnung für Transparenz innerhalb der Siedlung und gibt den Wohnungen Aussicht oder zumindest einen grossen Himmelsanteil.

, Studienauftrag Ersatzneubau mit 156 Wohnungen, Winkel/ZH

Tüfwis

In Winkel soll eine Wohnsiedlung aus den sechziger Jahren teilweise ersetzt werden.

Die vier neuen Wohngebäude und die Schule bilden zusammen mit dem bestehenden Block A ein Netz von fliessenden Räumen. Sowohl innerhalb des Perimeters wie auch gegen die Nachbarbebauung entsteht eine Vielfalt von Durchblicken und räumlichen Bezügen. Das Terrain fällt gleichmässig von Ost nach West, dadurch wird die Kontinuität zwischen den Häusern wie auch zur offenen Landschaft im Süden unterstrichen.

Der strukturelle Entwurfsansatz der bestehenden Überbauung wird aufgennommen: Die Häuser entstehen durch die serielle, gestaffelte Anordnung der Wohneinheiten. Je nach Ausrichtung entstehen Ost/West-, Nord/Süd- oder Kopftypen. Das Layout bringt eine grosse Freiheit bei der Weiterbearbeitung der Wohnungen und erlaubt es, die Sondernutzungen Krippe und Pflegewohnen flexibel zu integrieren.

, Studienauftrag 2015

Manegg Mitte

WOHNEN AN DEN SIHLAUEN

Unsere Überbauung nimmt die vorhandene und zukünftige Maßstäblichkeit der Nachbargebäude auf und wird, als Ort mit eigener Atmosphäre, Teil des neuen Quartiers. Drei Häuser bilden ein städtebauliches Ensemble, das in der Auenlandschaft einen weiten, grosszügigen Hofraum ausspart, an dem alle Wohnungen Anteil haben. Das bestehende GDZ Gebäude fügt sich dabei auf selbstverständliche Art und Weise in diese Figur. Das BEP Gebäude orientiert sich auf den ruhigen Hofraum und schliesst diesen zur Strasse hin ab. Das Steiner Haus schliesslich, knickt im Süden leicht aus und ermöglicht so im Norden und Süden eine Öffnung des Aussenraumes zu den benachbarten Grundstücken hin. Auf der Flussseite erfährt der Auenraum durch diesen Knick eine Ausweitung. Ein Wegnetz durchzieht den Hofraum und bindet diesen an den Flussraum, an die seitlichen Stichstrassen und über die Hauptstrasse an die S- Bahn Station an. Dieses Wegnetz schafft, zusammen mit der Landschaftsgestaltung, eine Verbindung zwischen den beteiligten Bauherrschaften, wobei sich Teile der Aussenräume klar den jeweiligen Bauträgern zuordnen lassen. Die Tiefgarage wird seitlich und diskret über eine Einfahrt im GDZ Gebäude erschlossen.

Das langgezogene Gebäude (Steiner AG) bietet allen Wohnungen einen weiten, gleichwertigen Ausblick in den Flussraum und auf der anderen Seite in den Hofraum. Im Erdgeschoss führt die Erschliessung hofseitig entlang den Nebenräumen zu den zweigeschossigen Eingängen. Auf der Flussseite finden sich die Duplexwohnungen, die im ersten Obergeschoss wiederum an beiden Aussenräumen Anteil haben. Die Geschosswohnungen spannen sich zwischen den beidseitigen Balkonen auf und zeichnen sich durch einen fliessenden Innenraum aus, der interessante räumliche Bezüge über die gesamte Tiefe des Grundrisses zulässt und je nach Bewohnerschaft verschieden interpretiert (geplant) werden kann. Das Gebäude zeichnet sich im Innern durch eine sehr einfache, sich wiederholende, Baustruktur aus, die im Äussern von einem umlaufenden und gewellten Brüstungsband gefasst wird. Mit wenigen wiederkehrenden Bauteilen wird eine Fassade mit starkem Ausdruck und angenehmer Ausstrahlung gesucht.

Die BEP Wohnungen orientieren sich alle auf den ruhigen Hofraum. Durch die auenartige Gestaltung dieses Aussenraumes haben sie indirekt Anteil am Flussraum. Die Erschliessung des Gebäudes erfolgt strassenseitig, wobei die Treppenhäuser auch am Hofraum angeschlossen sind. Im Erdgeschoss finden sich die Gewerbe-, Atelier- und Nebenräume, die eine flexible Einteilung zulassen. Im Durchgang zwischen BEP- und GDZ- Gebäude und im Übergang zum Quartier befindet sich der Gemeinschaftsraum. Die BEP Wohnungen sind kompakt geschnitten und achten auf eine gute Möblierbarkeit. Zwischen den Individualzimmern spannt sich der Hauptraum mit Küche und Wohnzimmer von Fassade zu Fassade auf. Dieser Raum wird durch Verengungen und Weitungen räumlich gegliedert. Die eingeschobenen Balkone ergeben auch in den kleinsten Grundrissen interessante räumliche Beziehungen. Auch dieses Gebäude weist eine einfache Baustruktur auf, die von einem Brüstungsband zusammengehalten wird. Dieses Band verläuft jedoch, in Unterscheidung zu dem Steiner Gebäude, ohne Wellenbewegung um das Gebäude, hält aber die beiden Gebäude über den Hofraum hinweg zusammen.

, Studienauftrag 2014

Geistlich-Areal, Schlieren Baufeld B2.1

An der Brandstrasse präsentiert sich das Haus als ein über einem klassischen Betonsockel gestappelter Körper, der sich mit seinen Terrassen, Veranden und Balkone Richtung Park immer mehr mit der urbanen Natur verzahnt. Jede Fassade erhält durch Vor- und Rücksprünge eine eigene reliefartige Qualität – stärker gegen den Park und den Hof, subtiler gegen die Brandstrasse, wo die Fassade in flachem Winkel und durch zwei Reihen Alleebäume gefiltert wahrgenommen wird. Der helle Backstein zusammen mit dem Beton erinnert an die industrielle Geschichte des Ortes. Er verschafft dem massiven Haus aber auch eine menschliche Masstäblichkeit und eine wohltuende Handwerklichkeit.

Die Bewohner gelangen über eine einzige Adresse in Form eines monumentalen Zugangs, der zum zentralen Hof führt, zu ihren Wohnungen und Ateliers. Der Hof ist nicht nur Erschliessungszone sondern Visitenkarte, Brenn- und Treffpunkt sowie der ruhigere Gegenpart zum öffentlichen Rietpark. Er ist auf den ersten zwei Geschossen allseitig gefasst, ab dem zweiten Obergeschoss öffnet er sich gegen Süden und wirkt dadurch hell und offen.

Die Gewerberäume schaffen entlang der Brandstrasse und entlang dem östlichen Durchgang zum Rietpark eine urbane Öffentlichkeit. Je nach interner Organisation und Nutzung werden sie direkt von der Strasse oder aber aber auch über den Hof erschlossen – etwa als Büro-/Atelier-Ergänzungen zu den Wohnungen. Durch die grossen zusammenhängenden, auf einer Ebene liegenden, Räume sind alle möglichen Formen und Grössen von Gewerbe denkbar.

Der grossen Vielfalt an Wohnungstypologien gemeinsam ist ihr direkter Bezug über einen Balkon oder über eine Loggia zum Park und zur Sonne. Der grösste Teil der Wohnungen ist zweiseitig orientiert. Bei allen Wohnungen bildet ein Wohn-/Essraum mit Küche das Zentrum. In den Best-Ager-Wohnungen lässt sich der Wohnraum über eine Schiebetüre zu einer fliessenden Wohnlandschaft erweitern. Bei den Familienwohungen kann ein Zimmer über eine ansonsten abschliessbare Doppelflügeltür mit dem Wohnbereich verbunden werden und innerhalb der Wohnung ein zusätzlicher Querbezug geschaffen werden. Neben den Standardflats verfügt das Haus über rund zehn Prozent spezielle Wohnungen: Auf der Südseite des Hofs wechselt sich im ersten und zweiten Geschoss ein Hoftyp mit einem Maisonnettetyp ab. Im Erdgeschoss entlang des Parks werden Atelierwohnungen angeboten; sie werden vom öffentlichen Park durch eine Loggia getrennt; hofseitig sorgt eine sich gegen die Fassade verdichtende Bepflanzung über die nötige Privatheit.

, Wettbewerb 2014

Wohnsiedlung Obsthaldenstrasse

Zwei ungleiche Welten prägen die Situation des Perimeters: die Welt des grünen Hanges und die Welt der grossen Strasse. Unser Entwurf geht auf diese Gegebenheit ein und versucht die zwei Seiten miteinander zu verknüpfen. Die Situation entwickelt sich für uns zunächst einmal aus dem Hang heraus: Wir schlagen drei Gebäudekörper vor, die, leicht aufgefächert, grosszügige Zwischenräume entstehen lassen. Die Häuser sind terrassiert und rhythmisieren mit ihren vorspringenden und zurückweichenden Fassaden den Aussenraum und nehmen dabei die Körnigkeit der benachbarten Bauten oberhalb des Geländes auf. Die Abtreppung, zusammen mit der Weite zwischen den Häusern, ermöglicht allen Wohnungen einen grosszügigen Ausblick über das Glatttal und durch den hohen Himmelsanteil und den tiefen Horizont eine – trotz Nordhang – optimale Besonnung. Die Häuser entlang der Wehntalerstrasse schaffen einen Übergang zwischen der Strassen- und der Hangwelt. Markante Sockelgeschosse treten strassenseitig in Erscheinung und bilden mit der entsprechenden öffentlichen, quartierbezogenen Nutzung eine klare Front. Auf den Sockeln stehen Häuser, die volumetrisch kräftiger in Erscheinung treten, aber durch ihren Ausdruck die Sprache der Hanghäuser bis an die Strasse führen. Zwischen diesen beiden Welten liegt verbindend die Obsthaldenstrasse. Eine Abfolge von verschieden genutzter Aussenräume reiht sich entlang dieser Strasse auf. Durch Aufweitungen und Verengungen wird der Raum entlang der Strasse gegliedert, es können die unterschiedlichsten Funktionen aufgenommen und miteinander verbunden werden. Auf dieser Ebene wird auch das Schulhaus, durch neue Wege und dem verknüpfenden Kindergarten-Aussenraum, an den Perimeter angebunden.

, Wettbewerb 2014

Schwamendinger Dreieck

Unterschiedliche, sich in Höhe und Grösse gleichende Gebäudekörper wechseln sich ab und stricken gleichsam das typische Schwamendinger Bebauungsmuster weiter. Die Baukörper bilden in sich ein Ensemble und nehmen die Körnigkeit der Nachbarbauten auf. Anordnung und Form der Gebäude bilden differenzierte Aussenräume, die unterschiedliche Funktionen übernehmen und vielfältige Aufenthaltsqualitäten aufweisen. So entsteht zwischen den Neubauten eine Abfolge von Erschliessungsgassen und grünen Innenhöfen.  Die Höhenstaffelung der Gebäude rhythmisiert die Anlage und dient der guten Besonnung der Hofräume und der Wohnungen. Zusätzlich wird die leichte Hanglage ausgenutzt um einem grossen Teil der Wohnungen grosszügige Aussichten und Weitblicke über das Glatttal zu ermöglichen. Die Anordnung der Häuser erlaubt vielfälltige Sichtbezüge von Gasse zu Gasse, quer zur Hangrichtung, knüpft an das bestehende Fusswegnetz der Nachbarschaft an und führt es weiter. Entlang der Dübendorfstrasse wird der Strassenraum durch unterschiedlich hohe Gebäudevolumen gegliedert.

Der Gassenraum dient der Erschliessung und somit dem gemeinschaftlichen Zusammenleben. Die räumliche Gliederung der Gassenbereiche erfolgt durch erhöhte Vorbereiche und eingefasste Grüninseln mit Blütengehölzen, die gleichzeitig als Sitzmöglichkeit dienen. Es entstehen Orte der Begegnung, des Gesprächs und für gemeinsame Anlässe. Die Hartbelagsflächen laden zum freien Spielen ein (Fahren, Malen, Hüpfspiele). Die erhöhten Vorbereiche bilden einen differenzierten Übergang zu den Wohnungen im Hochparterre und bilden Vorzonen zu den Hauszugängen. Die Gassen verbinden die Dübendorf- und die Altwiesenstrasse und sind generell frei vom motorisierten Verkehr.

Zwischen den einzelnen Gassen spannen sich zurückhaltend gestaltete und durchgrünte Hofbereiche auf, welche teilweise auch zwischen den neuen Baukörpern hindurchreichen. Diese Hofräume werden von einer umlaufenden Balkonschicht gesäumt, die die Wohnungen mit dem Grünraum verzahnen. Die mit grossen, einheimischen Bäumen bepflanzten Wiesenflächen (extensive Blumenwiesen, Spielwiesen) bieten Rückzugsmöglichkeiten und werden quer zum Hang von einem pfadartigen Wegesystem (Kiesbelag) mit Aufweitungen durchzogen. Dazwischen sind freie Spielbereiche vorgesehen, die den Bedürfnissen entsprechend ausgestattet werden können (z.B. Kleinkinderanlagen, Klettern, Balancieren, Schaukeln).

, Wettbewerb 2014

Südbahnhof Hannover

Es ist das Ziel der Stadt und der Ausloberin, die Blockrandstruktur auf dem Perimeter westlich der Grossen Düwelstrasse weiter zu entwickeln. Neue Anforderungen wie der Lärmschutz und die hohe Dichte, die eine erhebliche Verdichtung auch des Innern des Blocks erzwingt, machen das Vorhaben ambivalent und stellen die Frage nach der Grösse und Definition des Blockrandes gegenüber seinem Innenraum.  Im vorliegenden Projekt wird der neue, dreieckige Block als Perimeter zwischen der Grossen Düwel-, der Anna-Zammert- und der Strasse Am Südbahnhof verstanden. Während die Gebäude entlang der beiden Strassen durch ihre Position unmittelbar am Gehsteig und ihre Fassadengestaltung einen klassischen Strassenraum bilden, der an der Spitze im siebengeschossigen Bürohaus kulminiert, muss der Gassenraum über eine Lücke im Blockrand betreten (oder befahren) werden, ist räumlich gegliedert und bietet Durchblicke in die angrenzenden privaten Höfe und Gärten. Diese städtebauliche Konfiguration wird sich durch zukünftige Ersatzbauten östlich der Grossen Düwelstrasse weiter verfestigen.

, Gesamtleistungswettbewerb auf Einladung, Zürich 2013

Hohl-/Freihofstrasse

Auf dem Geviert spannen zwei markante Gebäude einen grossen Hof auf. Die Erschliessung des Hofs erfolgt über einen Haupteingang von der Hohlstrasse und einen Nebeneingang von der Freihofstrasse. Die Siedlung bekommt an der in Zukunft noch wichtigeren Hohlstrasse eine prominente Adresse.
Das Innere der Gebäude lebt von der Spannung zwischen tragenden Wandscheiben und Leichtbauwänden. Durch die leicht zurück versetzte Lage des Hauptgebäudes können die Balkone und Wohnzimmer trotz Strassenlärm gegen die Sonne ausgerichtet werden.

, Studienwettbewerb, Dietikon 2013

Limmatfeld

Innerhalb eines Gestaltungsplanes werden die einzelnen Baufelder eines ehemaligen Industrieareales in Dietikon bebaut. Für zwei der Baufelder, die an einem Kanal liegen, haben sich zwei Bauherrschaften zusammengetan mit dem Ziel, ein über die Parzellengrenzen und Strassen hinweg reichendes bauliches Ensemble zu erhalten, dass sich zu einem räumlich Ganzen verbinden soll.

Wir schlagen eine städtebauliche Figur vor, die, durch alternierende Aussenräume, den Wunsch der Bauherrschaften umzusetzen versucht und die Baufelder untereinander verbindet und sie zugleich zum Flussraum hin öffnet. Unterschiedliche Aussenräume mit unterschiedlichen Graden an Öffentlichkeit entstehen: ein Platzraum als Schwerpunkt der Überbauung, ein Spielfeld und als Erweiterung der Uferpromenade ein Parkraum.

Um möglichst grosszügige Hauszwischenräume, respektive Aussenräume zu erhalten, haben wir die maximale Gebäudetiefe von 18 Mertern, die der Gestaltungsplan erlaubt, ausgeschöpft. So weisen die Wohnungen in der Gebäudemitte jeweils einen Raum über die gesamte Haustiefe auf. Merkmal dieses Raumes sind die seitlich vor- und zurückspringende Wände, die den langen Raum rhythmisieren und gliedern. Nischen und Eingänge entstehen. Hellere und intimere Bereiche wechseln sich ab, wobei der tiefe Raum auf den Balkon hinaus noch verlängert und mit dem Aussenraum verknüpft wird. Der Balkon ist zum Wohnraum seitlich versetzt, damit der Blick aus dem Wohnzimmer am Balkon vorbei geht und gleichzeitig die Verschattung der Fassade minimiert wird.

 

, Wohnüberbauung mit 61 Wohnungen auf dem Kunzareal, Windisch, 2010- 2014

Spinnerkönig

Das ehemalige Textilindustrieareal wird in Etappen und mit verschiedenen Teilprojekten und Projektteams entwickelt. Die alten Fabrikgebäude werden zum Teil umgenutzt und teilweise durch Neubauten ersetzt. Für das Baufeld East-Side, das aus den Baufeldern M2, M3, M4 und einer Sammelgarage besteht, fand ein Architekturwettbewerb statt, den HLS Architekten für sich entscheiden konnten.

In drei Neubauten entstehen Mietwohnungen von verschiedener Grösse und Art. Allen gemeinsam ist die Ausrichtung auf die Flusslandschaft und die ersten Juraausläufer. Die Innenräume spielen mit der Spannung zwischen der Baustruktur und den (flexiblen) Innenausbauten. Durch die Inszenierung der Baustruktur erhalten die Wohnungen einen loftartigen Touch und erweisen der Geschichte des Kunz-Areals so ihre Referenz.

, Studienauftrag, Zürich 2011-2012

Green City Baufeld A

Das Areal der ehemaligen Sihl-Papier-Fabrik ist eine der letzten grossen Industriebrachen der Stadt Zürich und soll in den nächsten Jahren in Etappen zu einem dichten Stadtquartier umgebaut werden. Für die drei Baufelder, die für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert sind, wurde im Winter 2011/12 ein Architektur-Wettbewerb durchgeführt. Auf dem schmalen Baufeld A zwischen der Allmendstrasse und der Sihltalbahn konnte HLS die Konkurrenz ex aequo mit em2n Architekten für sich entscheiden. Nach einer Überarbeitungsrunde haben sich die Genossenschaften für das Projekt von em2n entschieden.
Gefragt waren wirtschaftliche Grundrisse, die eine Antwort auf die schwierige Lärmsituation entlang der Allmendstrasse finden und ein Erdgeschoss, dass zwischen der Strasse, der Bahnhaltestelle und dem Innern des neuen Quartiers zu vermitteln weiss. HLS schlagen ein Gebäude vor, dass sowohl durch seine Kubatur wie auch durch die Materialisierung mit Klinker ein starkes Zeichen am Eingang zu Green City setzt. Die Wohnungen spielen mit der Zweiseitigkeit: Die Wohnräume öffnen sich über Balkone gegen die ruhigere Ostseite – gegen die Abendsonne und die Flanken des Üetlibergs schweift der Blick durch ein grosses Panoramafenster.

, Studienauftrag in Zürich Schwamendingen 2011

Am Glattbogen

Kontext
Drei städtebauliche Entwicklungslinien fliessen zusammen: Der Erholungsraum der Glatt, die Gartenstadt Schwammendingen, das Entwicklungsgebiet Leutschenbach.
Der Verbindung nach Leutschenbach über die Bahn wird ein grosses Potential zugetraut. Die Stadt wird die Wallisellenstrasse zum städtischen Boulevard aufwerten.

Städtebau: Plätze, Wegnetze, Höfe
Das Areal wird in fünf Baufelder aufgeteilt. Ein othogonales Netz von Strassen und Wegen ordnet das Gebiet und fasst die Baufelder. Zusätzlich rhythmisieren drei Plätze den Raum zwischen den Baufeldern und schaffen Verbindungen zum städtischen Umfeld.

Städtebau: Strategie
Die Einteilung in fünf Baufelder ist aber auch strategisch im Sinne eines sich mit der Zeit realisiernden Masterplans zu verstehen. Im Hinblick auf den langen Realisierungshorizont sind verschiedenartige Projekte denkbar.

Baufeld, Nachbarschaft
Die Gebäude werden direkt von den umliegenden Wegen und Strassen erschlossen. Im Innern schaffen ein oder mehrere Höfe mit intimem Charakter kleinräumige Nachbarschaften.

Grünräume, Vegetation
Zwei unterschiedliche Vegetationstypen treffen aufeinander: In Gruppen angeordnete Bäume mit gefiedertem Blattwerk reflektieren die Auenlandschaft der Glatt. Im Kontrast dazu stehen die Erschliessungswege in der Siedlung: Sie werden von linear und regelmässig angeordneten Einzelbäumen mit gelapptem Blattwerk begleitet. Locker gruppierte Hofbäume setzen mit ihren prägnanten Blüten, Fruchtständen und Herbstfärbung jahreszeitliche Akzente.

Haus, Wohnung
Die Gebäude reagieren innerhalb des klaren Musters der Baufelder flexibel und verspielt auf die jeweiligen äusseren Einflüsse (insbesondere den Lärm). Mit einem Muster von grossen quadratischen Räumen werden grosszügige, flexible, gut möblierbare Wohnungen generiert. Der Akzent wird auf Nutzungsneutralität und vielfältige Raumsequenzen gelegt.

, Ersatzneubau mit 79 Wohnungen, Zürich 2005–2010

Siedlung Hausäcker

Städtebaulich wird die ortstypische heterogene Bebauungsweise aufgenommen und fortgeführt. Durch Stellung und Formgebung der Gebäude ergeben sich fliessende Aussenräume und können baurechtliche Abstände minimiert werden. Die sich verengende und weitende Bewegung des Aussenraumes erzeugt Spannung und Abwechslung. Zwei Platzräume entstehen, die thematisch verschieden genutzt werden können und die bestehenden Gebäude in die Anlage einbinden. Dem Fussgänger und Bewohner eröffnen sich vielfälltige Sichtachsen und Ausblicke durch die Siedlung hindurch in das Quartier hinaus.

Das Aussenraumkonzept wird auf den Grundriss, respektive den Wohnraum übertragen. Schlafräume, Nasszellen und Treppenhäuser bilden Zimmerpakete, die einen fliessenden Raum fassen, bestehend aus Entree, Küche, Wohnraum und Balkon. Diese Typologie zeigt sich in allen Wohnungsgrundrissen. Durch die Gebäudegeometrien ergibt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnungen.

 

, Neubau von 42 Wohnungen, Montagnola 2008- 2016

Montagnola

Das unbebaute Grundstück liegt an einem steilen Osthang mit herrlicher Sicht auf den Golf von Lugano. Da das Grundstück nicht erschlossen ist, bildet die Erschliessung einen entscheidenden Aspekt des Entwurfes. Terrassen aus Natursteinmauern sollen das strukturierende Element der Überbauung bilden. Sie stellen einerseits einen Sockel dar, auf denen die Gebäude sitzen, andererseits dienen sie als Wegführung durch die Anlage.  Die Tiefgarage folgt dieser Erschliessung und versteckt sich in einem zusammen hängenden Sockel unter den sechs weit gehend identischen Gebäuden. Drei Häuser werden für Stockwerkeigentum gebaut, drei mit leicht komprimierten Grundrissen mit Mietwohnungen.

Innerhalb der Wohnungen betont das umlaufende Fensterband die Horizontale und fasst so die fantastische Aussicht. Der grösste Teil der Wohnungen ist dreiseitig orientiert und erhält so auch möglichst viel Abendsonne. Die Grundrisse werden einerseits durch einen fliessenden Hauptraum bestimmt, anderseits besteht eine klare Unterteilung in einen Tag- und einen strikt privaten Nachtbereich. Es besteht eine grosse Nutzungsflexibilität. Vor allem bei den Stockwerkeigentumswohnungen lässt die Baustruktur auch eine grosse Planungsflexibilität zu.

, Projektwettbewerb Wohnüberbauung, 2009, 7.Platz

Kalkbreite

In einem vom Verkehr umbrandeten Geviert zwischen der Badenerstrasse, der der Kalkbreitestrasse und der linksufrigen Seebahn wird eine urbane Grossform vorgschlagen. Von Aussen zeigt sich der Entwurf als  grossmassstäbliche Figur. Durch eine öffentliche Treppe gelangt man auf das Dach der unter dem Hof liegenden Tramhalle in eine Gegenwelt: einen ruhigen, grünen Dschungel.

Die Bewohner gelangen entweder über den Hof und rundum laufenden Laubengängen zu ihren Wohnungen. Oder sie benutzen auf Strassenniveau die Hauseingänge und gelangen mit dem Lift direkt zu ihren Wohngeschossen. Die Laubengänge dienen neben ihrer Funktion als Wohnungserschliessungen verschiedenen Zwecken: sie sind eine horizontal und vertikal verknüpfte Begegnungszone, sie dienen als Filter zum halböffentlichen Hof, im Sommer sind sie Brise-Soleil. Zusammen mit den frei unterteilbaren Geschossen ermöglichen sie grösstmögliche Flexibilität und somit Nachhaltigkeit.

, Concorso Cassa Pensioni dei Dipendenti Dello Stato 2005

Bellinzona

concetto urbanistico:

L`area di concorso si trova a confine di un quartiere residenziale con grandi edifici destinati all`amministrazione pubblica. Ad ovest del sedime è in fase di progettazione un parco pubblico

Il progetto si orienta alla tipologia preesistende nel vicinato, ovvero ad edifici singoli con spazi privati esterni che si estendono tra di essi.

L`ampliamento del parco pubblico ad est, viene eseguito in modo tale da passare da  zona pubblica a spazi verdi privati. Gli edifici vengono quindi a trovarsi in un parco privato con acceso al parco pubblico.

concetto architettonico:

La disposizione degli appartamenti avviene in tre fabbricati diversi. Ne risultano  appartamenti con qualità differenti, composti con i medesimi elementi e locali. Inoltre i volumi presentano una superficie di facciata minimizzata. In questo modo i costi d` edificazione risultano contenuti.

Gli appartamenti si dispongono attorno a un ampio soggiorno con terrazza e cucina. La cucina è stata pianificata in modo che puo essere eseguita sia aperta che separata dal salotto. Gli appartamenti usufruiscono, in tal modo, di una trasparenza spaziale attraverso la terrazza, che genera una certa spaziosità. Le camere restano nonostante tutto zone intime.

L`accesso veicolare ai posteggi coperti avviene in modo che i spazi esterni e di svago non ne vengano toccati. L`autorimessa sotterranea può essere raggiunta attraverso accessi interni.

Ogni appartamento è predisposto per persone portatrici di handicap.

struttura e statica:

La stattica viene interpretata tale, che le facciate non necessitano di elementi portanti. Il principio formativo delle aperture è quindi esclusivamente rivolto alle esigenze dei spazi interni.

Questo tipo di struttura rende possibile un semiinterrato rientrante, ottenendo così la sensazione di un paesaggio scorrevole sotto edifici sospesi nell`aria.

sistema costruttivo e materiali:

Per le facciate viene suggerito una esecuzione ad intonaco con superfici differenti. I diversi strati delineano le altezze differenti del davanzale, entranto in dialogo con le vilette circostanti. Interpretando la loro diversità e il loro rapporto con i spazi esterni, viene sottolineato la propria indipendenza.

, Wettbewerb Wohnsiedlung in Zürich-Altstetten 2004

Rautistrasse

Mit Ausnahme einiger Ecktypen, basieren alle Wohnungen auf der gleichen, einfachen Grundtypologie: grosszügige, helle, an der Fassade liegende Treppenhäuser mit repräsentativen Eingangbereichen. Alle Nasszellen sind natürlich belüftet und beleutet. Küche und Essraum bilden eine Einheit, die Küche kann aber auch ganz abgetrennt werden. Grosse Entrées, ansonsten wenig Erschliessungsflächen. Abgetrennter Schlafbereich – offener Wohnbereich mit vielfältigen Sichtbezügen. Die Wohnung profitieren durch ihre Transparenz in der Querrichtung über Aussicht (meist auf der Talseite) und Sonne (auf der Berg- bzw. Abendseite). Jede zweite Wohnung verfügt über ein abtrennbares, separat zugängliches „Zürcher Zimmer“. Sämtliche Wohnungen haben durch ihre Querorientierung Anteil am Hof und an der Strasse beziehungsweise der Aussicht. Keine unattraktiven Ergeschosswohnungen.

Die Umgebung der Parzelle ist sehr heterogen: Einzelhäuser wechseln sich ab mit niedrigen Zeilenbauten der fünfziger Jahre und Wohnblocks der Sechziger und Siebziger. Die Umgebung verfügt über viel Grün. Insbesondere die Aussenräume der bestehenden Siedlungen wirken allerdings undefiniert und  zerfledert. Das Projekt antwortet mit einer urbanen Geste. Die Überbauung  besetzt die Ränder mit zwei starken Gebäudekörpern. Sie umschliessen einen räumlich klar gefassten Hof. Der Hof hat die Qualitäten eines grosszügigen Parks, der das Herz der Überbauung bildet. Dem städtischen Aussen, wo sich alle Hauseingänge befinden, wird das Wohnzimmer der Siedlung gegenüber gestellt. Dieser Inneraum ist aber nicht hermetisch abgeschirmt – er öffnet sich den Nachbarn und erlaubt den Bewohnern vielfältige Aus- und Durchblicke.

, Studienauftrag in Zürich Opfikon 2002

Glattpark

Das Wettbewerbsareal grenzt an einen im Entstehen begriffenen Park mit See, der in der weiteren Peripherie der Stadt Zürich im Rahmen einer grossen Gebietsentwicklung realisiert und zu einem neuen, identitätsstiftenden Ort werden soll.

Unsere vorgeschlagene Anordnung der Gebäude erlaubt es jeder Wohnung, einerseits an der Aussicht über den See hinweg in die Parklandschaft teil zu haben, andererseits wird ihr das ganze Jahr hindurch eine optimale Besonnung  ermöglicht.

Im Vordergrund stand die Idee „Einfamilienhäuser“ auf einem Stockwerk zu realisieren, dh. Wohnungen zu konzipieren, die im Inneren eine grosse Flexibilität aufweisen und, analog dem Einfamilienhausgarten, umgeben sind von einem grosszügigen, privaten Aussenraum. Bedingt durch das hiesige Klima und den massiven Lärmimmissionen des nahen Flughafens, wurde dieser Aussenraum vollständig verglast. Die so gewonnene Raumschicht kann in jeder Jahreszeit vielfälltig genutzt werden und vergrössert und verknüpft die Wohnung mit der Landschaft.

, Bebauungsstudie 2002

Escher-Wyss-Areal

HLS Architekten wurden von der Allreal AG mit einer Abklärung des Entwicklungspotentiales des Sulzer-Escher Wyss Stammareales beauftragt.

In knapper Zeit wurden in zwei Varianten die städtebaulichen Aspekte und die resultierenden Nutzungsflächen untersucht.

Diese Abklärungen dienten der Allreal als Entscheidungsgrundlage, das Areal zu kaufen und über einen langen Zeitraum zu entwickeln. 

, Vorprojekt 2001

Müller Martini Areal

Das Müller-Martini-Areal liegt an einer städtebaulichen Bruchstelle, die einerseits durch das Bahnviadukt nach Wipkingen, anderseits durch die Hardstrasse gebildet wird. In diesem Gebiet finden sich Versatzstücke sowohl des vorderen Kreis 5 mit seiner Hofrandstruktur als auch dem industriellen hinteren Kreis 5.

Am Bahnviadukt wechselt die Baustruktur vom klassischen (an dieser Stelle vor allem genossenschaftlichen) Blockrand zu einer grossmassstäblicheren Industriearchitektur. Die Neuplanungen auf den Industriearealen (Steinfels, Escher-Wyss, Maag, Schöller, Hardturm-Stadion) orientieren sich fast ausnahmslos an dieser gröberen Struktur. Die Volumetrie der Gebäudekörper ist heterogen, eine einheitliche Traufhöhe existiert nicht: Man findet Hochhäuser, “Wolkenbügel” und achtgeschossige (Arealüberbauungs-)Volumen neben “normalen” sechsgeschossigen Häusern.

Rund um das Müller-Martini-Areal findet sich eine Anhäufung von grossen Baukörpern: Richtung Stadtzentrum der monumentale Bahnviadukt, im Süden der Komplex der Kehrrichtverbrennungsanlage und stadtauswärts die neue Überbauung West-Side mit ihren bis zu dreissig Meter hohen Gebäuden. In Zukunft werden noch (wohl ebenfalls grossmassstäbliche) Schulgebäude der Stadt und des Kantons dazukommen; eine doppelte Dreifachturnhalle ist Teil des Planungsprozesses auf dem Müller-Martini-Areal.

 

Diese Nachbarschaft hat zum Entscheid geführt, die Neuüberbauung des Müller-Martini-Areals der gröberen Masstäblichkeit der Industrien und der neuen Planungen anzupassen. Der Übergang vom Kreis 5 der Blockränder zum “neuen” Kreis 5 soll dabei durch eine Dreiergruppe von vierzig Meter hohen Häusern noch akzentuiert werden. Diese Hochhäuser reihen sich ein in einen Kranz von bereits bestehenden, ähnlich hohen Gebäuden entlang des Bahnviadukts. (Silos der Swissmill, Wohnhaus Otto-/Röntgenstrasse, Kehrrichtverbrennungsanlage, Wohnhäuser zwischen Neu-Gasse und Gleisfeld).

 

Die alte Halle von 1920 bestimmt die Anordnung der neuen Gebäudekörper auf dem Areal wesentlich. Auf insgesamt vier Baufeldern gruppieren sich, zueinander in einem Spannungsverhältnis stehende, autonome Gebäudekörper. Die vier Häuser können in Etappen realisiert werden und auch später einzeln bewirtschaft (und somit verkauft) werden.

An der Josefstrasse schirmt ein längs zur Strasse stehendes Bürohaus die restliche Überbauung vor den Immissionen der Verbrennungsanlage ab. Die restlichen Gebäude stehen quer zu den Quartierachsen Heinrich- und Josefstrasse und ermöglichen so eine optimale (Ost/West-) Orientierung der Wohnungen. Damit wird auch ein Hauptmerkmal der ortsüblichen Strassenstruktur aufgenommen: Stichstrassen, die im rechten Winkel von den Hauptachsen wegführen, schaffen immer wieder überraschende Bezüge in die Tiefe der Grundstücke. Durch diese Öffnung des Areals, die vor allem an der Heinrichstrasse durch eine rhythmische Anordnung der Gebäude zusätzlich inszeniert wird, wird die alte Halle freigespielt und als (halb-)öffentlicher Ort so erst brauchbar. Die arealinternen Aussenräume sollen einladend sein und Offenheit signalisieren; sie unterscheiden sich aber gegenüber den Strassenräumen durch ihre intimere Ausgestaltung und durch deutlich andere Raumproportionen. Dieser Unterschied wird durch die angrenzende Erdgeschoss-Nutzung unterstrichen: Direkt an der Heinrichstrasse sowie an den Kopfenden (und im Inneren) der alten Halle sind Läden, Restaurants oder Clubs denkbar, entlang der Gassen zwischen Heinrich- und Josefstrasse besteht Raum für Ateliers, Hobbyräume (als Ergänzung zur Wohnnutzung) und kleinere Büros. Auch die Wohnungen werden – im Gegensatz zu den Büros, die direkt von den umliegenden Strassen erschlossen werden – über grosszügige Entrées von diesem Hofraum erschlossen.

Die Volumetrie der Gebäude wird auf drei Höhen gestaffelt: Ein zwei- bis dreigeschossiger Sockel nimmt Bezug auf die Halle, umliegende Hinterhofgebäude und das Sockelgebäude im angrenzenden West-Side; Die länglichen Gebäudekörper A, C und E sind zwischen zwanzig und 25 Meter hoch; daraus ragen die drei vierzig Meter hohen Türme empor.

, Studienauftrag Wohnüberbauung in Zürich-Riesbach 2001

Burgmatte

Zwei skulpturale Baukörper stehen entlang der Schmalseiten des Grundstücks. Die einfache Baustruktur gliedert die Grundrisse in eine Zimmer- und eine Wohn/Essschicht. Später Veränderungen bleiben so möglich. Ein Zimmer pro Wohnung kann direkt vom Treppenhaus erschlossen werden. Die Nasszellen sind zentral an der Grenze zwischen zwei Wohnungen angeordnet. Alle Badezimmer verfügen über natürliche Belichtung und Belüftung. Die Küchen bilden mit den Wohnräumen eine Einheit, können aber auch abgetrennt werden. Die Fassaden sind nicht nach Nutzung differenziert: Ein grosszügiges Bandfenster erstreckt sich vor sämtlichen Räumen und unterstreicht so das räumliche Kontinuum innerhalb der Wohnungen.

Während die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss grundsätzlich gleich ausgebildet sind, werden im Erdgeschoss zusätzliche, das Wohnen ergänzende, Nutzungen angeboten: Ateliers, Hobbyräume, Veloräume, Waschküchen, ein Siedlungsbüro und grosszügie Eingänge zu den Treppenhäusern. Der offene Raum unter dem westlichen, geknickten Gebäudekörper schafft zudem den Übergang vom intimeren Hofraum zu einer Vorgartenzone an der August-Forell-Strasse. Auf diese Art und Weise können problematische Erdgeschosswohnungen vermieden und eine städtebaulich befriedigende Lösung des Aussenraums angeboten werden. Die ganze Anlage erhält einen einladenden, eleganten und repräsentativen Charakter.

, Wettbewerb Wohnüberbauung, Zürich 1999, Ankauf

Hegianwand

Die Bauherrschaft, eine grosse, traditionsreiche Zürcher Baugenossenschaft, stellte die Aufgabe in nächster Nachbarschaft zu ihren bereits bestehenden Siedlungen, weiteren, innovativen und flexiblen Wohnraum zu erstellen. Das Grundstück liegt leicht erhöht über der Stadt am Fusse des Üetlibergs im genossenschaftlich geprägten Friesenbergquartier. Oberhalb stehen quer zum Hang idyllische Reihenhauszeilen aus den vierziger Jahren mit niedriger Bebauungsdichte, während auf der Talseite zwei Hochhäuser mit Alterswohnungen aus den sechziger Jahren einen starken Kontrast dazu setzen. Unser Projekt versucht sowohl durch seine Volumetrie wie auch mit seinen Aussenräumen einen Übergang zwischen den beiden Nachbarn zu schaffen: Drei abgewinkelte, talwärts ansteigende Baukörper setzen einerseits die Zeilen der Reihenhaussiedlung fort, treten anderseits aber auch als prägnante Einzelbauten in Erscheinung. Die schmalen, durch Privatgärten geprägten, Räume zwischen den Reihenhauszeilen gehen über in eine terrassierte, parkartige Landschaft mit grossen Obstbäumen, um an einer geschwungenen Terrainkante über der Tiefgarrage ihren Abschluss zu finden. Mit der abgewinkelten Form der drei Bautkörper entstehen spannende Aussenräume, es lassen sich sowohl Ost/West- wie auch Nord/Süd-Wohnungen anbieten und alle Wohnungen geniessen die Aussicht Richtung Stadt und über den weiten Horizont. Eine flexible Baustruktur ermöglicht eine grosse Bandbreite an verschiedenen Wohnungstypen. Ihnen allen gemeinsam ist ein grosszügiger Wohnbereich (zum Teil mit offener Küche) der sich von Fassade zu Fassade spannt. Ein wichtiges Thema waren uns die Erschliessung und die die Übergänge von den privaten zu den öffentlichen Räumen: Man gelangt von der Hegianwandstrasse über einen geschwungenen länglichen Platz zu den drei Häusern. Aus der unter dem Platz liegenden Tiefgarage gelangt man über helle Aufgänge zu den Enden der drei Häuser. Breite Laubengänge auf der attraktiven Süd- und Ostseite der Gebäude führen zu den einzelnen, natürlich belichteten Treppenhäusern. Direkt an den Laubengängen bilden unterschiedlich nutzbare Ateliers eine ergänzung zu den unterschiedlich grossen Wohnungen.

, Aufstockung und Verdichtung eines Industriegebäudes 1995

Roggenstrasse Zürich

Das zweigeschossige Gebäude an der Roggenstrasse 5 bietet ein grosses Verdichtungspotential. Vorgeschlagen wird, das bestehende Gebäude als Schulhaus für die angrenzende Gewerbeschule weiter zu nutzen. Die darüber liegende Aufstockung soll als Holzskelettbau erstellt werden und kann flexibel mit Büros oder Wohnungen ausgebaut werden. Zusammen mit einem seitlichen Wohnneubau entsteht ein quartiertypisches, vielfältiges Gebäudekonglomerat.