Kategorie: Studien

, Wohnüberbauung, ab 2018

Hangenmoos Wädenswil

Eine Parzelle am Rande der Bauzone oberhalb von Wädenswil, die sich seit mehreren Generationen im Besitz der Bauherrschaft befindet,  soll mit circa 22 Wohnungen in drei Häusern bebaut werden.
Auf einer Wiese mit Obstbäumen schweben die Wohngen auf gegeneinander versetzten Plattformen. Die Wohnungen verzahnen sich so mit der Landschaft; der Ausblick auf den Zürichsee wird durch die Baumkronen gerahmt. Dadurch entstehen zusätzliche Raumtiefe, die Baumkronen spenden im Sommer Schatten und wirken auch als Privatheit erzeugenden Filter zwischen den Häusern.
Auf den je drei Wohngeschossen können unterschiedliche Bezüge zum Aussenraum angeboten werden: Im Erdgeschoss zum Garten, im Obergeschoss in den Baumkronen und in den Attikageschossen als kleine Häuschen unter dem Himmel.

, Studie Umbau und Sanierung 2018

Stampfenbachstrasse

Das repräsentative Stadthaus aus dem Jahre 1900 enthält Gastronomie im Erdgeschoss, darüber drei Bürogeschosse und bis und mit Dachräume zwei Wohngeschosse. Das Haus soll aussen wie innen total renoviert werden. Die Dachräume können zusätzlich mit Wohnungen ausgebaut werden. Denkmalpflegerische Aspekte spielen eine wichtige Rolle.

, Projektstudie 2014, Windisch

Heinrich Nord

Das ehemalige Industriegebäude Heinrich setzt sich aus dem nördlichen, heute als Rekrutierungszenrum genutzten, und dem südlichen Teil, der 2016/17 von HLS in ein Parkhaus umgebaut wird, zusammen. Das umgebaute Parkhaus ist so konzipiert, dass die nördliche Hälft im Falle des Abbruchs des Rekrutierungszentrums statisch für sich stehen kann.

Der vorliegende Vorschlag soll aufzeigen, dass das Baufeld nördliche des Parkhauses ein grosses Potential besitzt – auch bei Beibehaltung des massiven südlichen Parkhausteils. Vorstellbar ist ein Haus mit folgenden Eigenschaften:

  • Der Gesatltungsplan erlaubt ein Gebäudekörper mit einer Höhe von ca. 13.70m (am Nordende mehr). Darin finden ein nur teilweise im Boden liegendes Kellergeschoss (Grundwasserproblematik) und vier Wohngeschosse Platz.
  • Die Studie schlägt vor, das Baufeld ganz auszunutzen und neu mit einem Patiohaus zu bebauen.
  • Der introvertierte Hof lebt von einer speziellen Qualität, die durch die Bepflanzung – zum Beispiel mit grossen Nadelhölzern – unterstützt wird.
  • Die Gebäudestruktur ist hochflexibel. Neben Wohnungen sind auch Büronutzungen und Ateliers denkbar.
  • Alle Wohnungen haben Bezug gegen aussen und (mit Ausnahme der aussen liegenden Kleinwohnungen) zum Hof.
  • Da keine Tiefgarage erstellt werden muss, kann das Gebäude mit einer optimierten, ökonomischen Bauweise erstellt werden.

, Projektstudie, Zürich 2012

Bäulistrasse

Das schmale und steile Grundstück bei der Fabrik Am Wasser nahe der Limmat wurde von der Stadt Zürich für Baugenossenschaften im Baurecht ausgeschrieben.

HLS haben für die Genossenschaft homelab in diesem Zusammenhang eine Bebauungsstudie und die Bewerbungsbroschüre für die Parzelle erstellt.

, Wohn- und Geschäftshaus, 8004 Zürich

Hohlstrasse 163

Die Hohlstrasse ist eine der meistbefahrenen Stadtstrassen Zürichs. Die Lärmbelastung ist beträchtlich. Im Gegensatz dazu ist die Erismannstrasse eine ruhige Quartierstrasse. Die Nachbarschaft wird durch die städtische Siedlung Erismannhof, zahlreiche grosse Genossenschaftshöfe aus der Zwischenkriegszeit und der Casa d‘Italia, dem italienischen Kulturzentrum, gebildet.

Es wird ein Neubau vorgeschlagen, der sich von der lauten Hohlstrasse abwendet und sich gegen den ruhigen Hof öffnet. Dazu wird an der Innenecke die Fassadenabwicklung vergrössert, um für alle Räume eine möglichst optimale Licht- und Belüftungssituation zu schaffen. Alle Räume erhalten so Anstoss an den Hof. Das Erdgeschoss eignet sich als Laden oder Büro. Pro Obergeschoss sind zwei mittelgrosse Wohnungen möglich, im Dachgeschoss Studios oder, in Verbindung mit dem 4. Obergeschoss, Duplexwohnungen.

, Bebauungsstudie 2002

Escher-Wyss-Areal

HLS Architekten wurden von der Allreal AG mit einer Abklärung des Entwicklungspotentiales des Sulzer-Escher Wyss Stammareales beauftragt.

In knapper Zeit wurden in zwei Varianten die städtebaulichen Aspekte und die resultierenden Nutzungsflächen untersucht.

Diese Abklärungen dienten der Allreal als Entscheidungsgrundlage, das Areal zu kaufen und über einen langen Zeitraum zu entwickeln. 

, Projektstudie 1994

Aufstockung Langstrasse

Auf dem Eckgebäude Lang-/Kanzleistrasse besteht eine Ausnützungsreserve, die durch eine Aufstockung realisiert werden soll.

Die bestehende Bausubstanz soll für die Aufstockung möglichst unverändert bleiben. Die Logik der bestehenden Grundrisse wird nach oben weiter geführt. Gestalterisch wird die Aufstockung zu einem neuen, städtischen Mansardendach, das sich als leuchtender Kristall über dem bestehendem Gesimse präsentiert.

, Studie 2002

Turnhalle Heinrichstrasse

Für das Sport- und das Hochbauamt der Stadt Zürich sollte untersucht werden, ob auf einer engen, geometrisch unregelmässigen Parzelle ein Gebäude mit zwei Dreifachturnhallen realisiert werden kann.

Die Kernidee des Projekts besteht darin, die kleinteiligen Nebenräume (Duschen, Garderoben etc.) in ein Zwischengeschoss, dass durch Fachverträger gebildet wird, zu verlegen. Dadurch können die Turnhallen innerhalb der erlaubten Gebäudehöhen realisiert werden.

 

, Mehrfamilienhaus, 8006 Zürich

Bolleystrasse

Über einem nicht mehr gebrauchten Wasserreservoir der Stadt Zürich sollte ein neues Wohnhaus geplant werden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den fantastischen Raum des Reservoirs zu erhalten und jede Wohnung daran Teil haben zu lassen sowie jeder Wohnung einen Gartenzugang und die Aussicht von der Dachterrasse auf den Zürichsee zu ermöglichen.
So sind sieben Reihenhauswohnungen entstanden, die auf fünf Geschossen immer aus denselben Modulen bestehen. Je nach Haus sind die Module anders angeordnet und greifen so zu einem kompakten Baukörper ineinander

, Aufstockung und Verdichtung eines Industriegebäudes 1995

Roggenstrasse Zürich

Das zweigeschossige Gebäude an der Roggenstrasse 5 bietet ein grosses Verdichtungspotential. Vorgeschlagen wird, das bestehende Gebäude als Schulhaus für die angrenzende Gewerbeschule weiter zu nutzen. Die darüber liegende Aufstockung soll als Holzskelettbau erstellt werden und kann flexibel mit Büros oder Wohnungen ausgebaut werden. Zusammen mit einem seitlichen Wohnneubau entsteht ein quartiertypisches, vielfältiges Gebäudekonglomerat.